Manchmal ist das Schönste an einem Treffen nicht, was passiert – sondern, was fast passiert.
Dieses langsame Herantasten, der Moment, bevor die Distanz verschwindet.
Wenn die Luft schwer wird, weil beide wissen, dass der nächste Schritt unausweichlich ist.
Ich mag dieses Spiel.
Wenn sich zwei Menschen wortlos verstehen.
Wenn man merkt, dass jede Bewegung, jedes Atmen, jedes kleine Lächeln etwas auslöst.
Ein guter Abend braucht kein Drehbuch.
Nur Neugier – und ein bisschen Mut, sich fallen zu lassen.
Vielleicht ein Glas Wein, ein kurzes Zögern, ein ehrlicher Blick.
Der Rest ergibt sich. Immer.
Ich glaube, wahre Erotik hat wenig mit Körpern zu tun.
Sie beginnt viel früher – im Kopf, in Gedanken, in der Art, wie jemand dich ansieht.
Und wenn man das einmal gespürt hat, weiß man:
Manche Begegnungen passieren nicht zufällig.

