Es gibt diese Abende, an denen alles ein wenig drängt – das Kleid, die Lust, die Blase. Und manchmal ist genau das der Reiz.
Schon der Vorkontakt mit ihm war außergewöhnlich angenehm. Ein Telefonat, das neugierig machte. Eine Anzahlung, die Vertrauen schuf. Und ein Wunsch, der mich sofort elektrisierte: ein frivoles Date mit Drinks, Gesprächen – und NS-Spielchen in den Ecken eines edlen Hotels. Kein bloßer Quickie, sondern ein inszeniertes Lustspiel, durchdacht und doch spontan. Ich war begeistert. Auch, weil ich so etwas noch nicht erlebt hatte.
Er bat mich, ein schwarzes Kleid zu tragen – wegen der Wasserflecken. Praktisch gedacht, charmant vermittelt. Ich hatte keins. Aber die Mission war klar. Zwischen CSD-Stimmung und Schlussverkauf irrte ich durch die City, trank Wasser mit Kolleginnen, ließ mich beraten und landete schließlich bei einem Kleid, das eine Nummer zu klein war. Rücken zu breit, Reißverschluss zu eng – aber mit Sicherheitsnadel und Haltung ging’s dann doch. Und ich sah verdammt gut aus.
Oben im Hotelzimmer: erste Blicke, ein Drink, ein Kuss, der alles versprach. Er war attraktiv. Und wusste, was er wollte – auf eine Weise, die mir Raum ließ. Seine Zunge? Ein Gedicht. Unsere Chemie? Knisternd. Nachdem wir uns gegenseitig ein wenig angetastet hatten, ging es ins Restaurant. Essen, Gespräche, Blickkontakte mit Tiefe. Er hörte zu. Ich fühlte mich gesehen. Begehrt. Gewollt – nicht nur benutzt.
Aber die Lust drückte. Auch anatomisch. Und so begann unser Katz-und-Maus-Spiel mit der Architektur des Hotels: Kellergeschoss, Toilettensuche, voller CSD-Trubel – keine Chance. Stattdessen: Treppenhaus. Flur. Ich spürte ihn warm auf meinem prallen Po. Er schmeckte mich mit offenem Mund. Und ich konnte nicht anders, als ihm das Gleiche zu schenken. Verspielt, wild, hemmungslos – und doch voller Achtsamkeit.
Zurück beim Essen. Dann wieder hoch. Wieder ein Moment, wieder ein Ort. Diesmal Fahrstuhl. Kleine Pfützen, große Erregung. Und irgendwann, endlich: eine Toilette, die leer war – und nicht blieb. Mein Kleid? Klatschnass. Seine Lust? Spürbar. Unsere Körper? Ineinander. Auf dem Flur. In der Kabine. Zwischen den Treppenstufen. Immer wieder.
Und schließlich: das Zimmer. Verlängerung auf vier Stunden. Eine Entscheidung mit Stil. Und eine Einladung in noch tiefere Räume: Sex in nasser Ekstase, Nähe, Gespräche, Nachklang. Er hat mich berührt – körperlich, aber auch menschlich. Mit Aufmerksamkeit, Humor und diesem Gefühl, dass da jemand ist, der einen Menschen sieht – nicht nur eine Rolle.
Ich bin erfüllt gegangen. Nicht nur befriedigt, sondern wirklich beseelt.
Denn genau wegen solcher Begegnungen liebe ich, was ich tue:
Weil es Raum gibt für Nähe, für Freiheit, für ein Spiel, das tiefer geht.
Und weil ich mitunter Männern begegne, die nicht nur heiß – sondern auch echt und präsent sind. ❤️


Liebe Pallas_Athene, das war ein sehr schönes Erlebnis für Dich. Da kann ich nur sagen, WOW. Da entsteht der Wunsch, eventuell mit Dir das zu erleben. 💋 Gruß Joachim